Die Grünschnittarbeiten an der Kommunikation sind vorerst beendet. Dabei wurde von der Firma Kletterknecht zunächst der Abschnitt freigelegt, der den Spielplatz an der Bodelschwinghstraße mit dem Lützeler Friedhof verbindet.

Veste Kaiser Franz | Erbauet unter Friedrich Wilhelm III | In den Jahren 1817 bis 1820
Die Grünschnittarbeiten an der Kommunikation sind vorerst beendet. Dabei wurde von der Firma Kletterknecht zunächst der Abschnitt freigelegt, der den Spielplatz an der Bodelschwinghstraße mit dem Lützeler Friedhof verbindet.

Dieser Haufen Trümmerschutt ist das, was von den Grabenmauern und der linken Grabenwehr übrig geblieben ist. Dabei handelt es sich allerdings nur um einen kleinen Abschnitt des linken Grabens, dessen Grabenwände 1921 fast auf der gesamten Länge gesprengt wurden. Man stelle sich daher vor, was da noch so alles im Untergrund schlummert!

Artillery Barracks und Quartier Marceau, 1919-1924
Die Fundstücke der Woche 09/2025 sind einige Fotografien der ehemaligen Train-Kaserne auf der Neuendorfer Flesche und des Train-Depots in Neuendorf zur Zeit der amerikanischen und französischen Besatzung (1919-1929). Sowohl das amerikanische als auch das französische Militär hatte die Kaserne hauptsächlich mit Artillerieeinheiten belegt.

Den vollständigen Artikel finden Sie hier.
Die bisherigen Einträge sind unter der Rubrik Fundstücke zu finden.
In der vergangenen Woche hat die Fa. Kletterknecht begonnen, die äußere Mauer der ehemaligen Kommunikation zwischen der Feste Kaiser Franz und der Bubenheimer Flesche von Grünzeug zu befreien.

Unser nächster Vortrag findet am Dienstag, den 18. Februar 2025 von 17.30 bis 19.00 Uhr an der VHS Koblenz in Raum 121 statt. Unser 2. Vorsitzender Matthias Kellermann referiert über das Thema „Koblenzer Straßen erzählen Geschichte(n)“.
„Was ist die „Danziger Freiheit“? Wieso waren in Koblenz zwei Straßen nach Prinzessin Luise benannt? Und was wurde eigentlich aus der Görgengasse? Jede Zeit hat ihre eigene Geschichte, die sich in den Namen der Straßen eines Ortes widerspiegelt. Dass Straßennamen dabei auch dem politischen Zeitgeist unterworfen sind, zeigen eindrücklich die Umbenennungen vor und nach dem Zweiten Weltkrieg, teils sogar bis in die heutige Zeit. Der Vortrag spürt einer Auswahl von Personen, Ereignissen, Orten und Bauwerken nach, die ihren Eingang in das Straßenverzeichnis von Koblenz gefunden haben.“
Es sind noch wenige Plätze frei, zu buchen über die Homepage der VHS Koblenz (Kursnummer 1.0903).

Am 29. Januar wurde in Lützel durch den Dezernenten für Bildung und Kultur der Stadt Koblenz Ingo Schneider eine neue Informationsstele zum Langemarkplatz eingeweiht. Diese befindet sich in unmittelbarer Nähe zur gleichnamigen Bushaltestelle an der Maria-Hilf-Kapelle und gegenüber des ehemaligen Korps-Bekleidungsamts des VIII. Armeekorps, das nach der Remilitarisierung der Rheinland 1936 in Langemarckkaserne umbenannt worden war.
Zur Pressemeldung der Stadt Koblenz geht es hier (Archivversion).

Den ursprünglichen Langemarckplatz gibt es heute nicht mehr. Er wurde um 1934 im Rahmen der Brückenbauarbeiten zur damaligen AH-Brücke als einer von zwei Kreisverkehrsplätzen an den jeweiligen Enden der Brücke angelegt (der zweite war der Saarplatz auf der Koblenzer Seite). Bei der Tieferlegung der B9 wurde der Platz dann 1969 beseitigt.


Kokille, 19. Jahrhundert
Das Fundstück der Woche 05/2025 ist eine sogenannte Kokille, eine Gießzange für Bleikugeln, die bei den Arbeiten auf der Feste Kaiser Franz im Dezember 2024 im Bereich der Grabenwehr/Poterne gefunden wurde. Diese Zange war dafür gedacht, Bleikugeln über einer Feuerstelle zu gießen, wie sie vom 18. Jahrhundert bis zum Ende des 19. Jahrhunderts verwendet wurden. Möglicherweise waren dies die alten Rundkugeln, wie sie bis zur Mitte des Jahrhunderts zum Einsatz kamen, oder für die späteren Kugelformen, sogenannte Minié-Geschosse, die zwar noch aus Blei, jedoch ballistisch geformt waren.

Den vollständigen Artikel finden Sie hier.
Die bisherigen Einträge sind unter der Rubrik Fundstücke zu finden.
Bei den im September 2024 begonnenen Aushubarbeiten an der linken Grabenwehr der Feste Kaiser Franz sind auch eine große Anzahl von Sandstein-Mauerabdeckungen gefunden worden. Diese wurden geborgen und sind derzeit noch auf dem Gelände des Festungsparks eingelagert.

Die Abdecksteine waren an der Grabenseite der freistehenden Eskarpe (innere Grabenwand) und der Kontreskarpe (äußere Grabenwand) vermauert. An der Mauer sichtbar waren der im oberen Foto gut zu sehende Viertelbogen und die darunter liegende Tropfkante. An der Feste Kaiser Franz sind leider nur wenige Reste der Grabenwände erhalten, darunter der Bereich an der jetzt freigelegten Ausfallpforte am Poternenvorhof und ein ruinöser Rest auf der rechten Seite des Festungswerks. Besser sieht es da an der benachbarten Moselflesche aus, hier ist ein ganzer Abschnitt erhalten (Foto bei Wikipedia).

Bei den großen Sandsteinblöcken im zweiten Foto handelt es sich um Eckquader, wie sie zum Beispiel an der Grabenwehr vermauert waren. Diese kann man heute zum Beispiel noch sehr schön am Kehlturm der Feste Kaiser Franz sehen (siehe Foto).
Matthias Kellermann
Das Grabmal des Generals Hoche in der Feste Kaiser Franz, 1919
Das Fundstück der Woche 04/2025 ist eine Fotografie des Grabmals des französischen Generals Louis Lazare Hoche, der am 23. September 1797 auf dem Petersberg in Koblenz begraben worden war. Beim Bau der Feste Kaiser Franz blieb dieses Grab, anders als die Pyramide von Marceau (siehe Fundstück der Woche 28/2019), an Ort und Stelle und lag seitdem im Werkhof des Festungswerks. Hier bestand sein Grabmal bis zu seiner Umbettung am 7. Juli 1919 nach Weißenthurm (siehe Fundstück der Woche 09/2022).

Den vollständigen Artikel finden Sie hier.
Die bisherigen Einträge sind unter der Rubrik Fundstücke zu finden.