100 Jahre Entfestigung

Unter der Überschrift “100 Jahre Entfestigung” wollen wir dieses Jahr an einige markante Daten erinnern, die bei der Entfestigung der Feste Kaiser Franz eine Rolle gespielt haben. Grundlage für die Zerstörung des Festungswerks war der Versailler Vertrag von 1919, in dem die Abrüstung der deutschen Westgrenze festgeschrieben worden war. Nach zähen Verhandlungen, die noch über den Beginn der Entfestigungsarbeiten an der Feste Kaiser Franz am 6. November 1920 hinaus von den höchsten politischen Ebenen bis hinunter zur Koblenzer Fortifikation bzw. dem Koblenzer Entfestigungsamt fortgeführt wurden, konnten einige Bereiche des Festungswerks doch noch gerettet werden. Mit der Zerstörung des Kriegspulvermagazins unter dem Reduithof fanden die Arbeiten 1922 schließlich ihr Ende, die Folgen und Hinterlassenschaften dieser Maßnahmen können wir aber noch bis in die jüngste Zeit entdecken.

2. September 1920
Probesprengung auf der Bubenheimer Flesche

12. August 1920
Der Beginn der Entfestigungsarbeiten… steht auch weiterhin nicht fest

27. Juli 1920
Die Rettung der Batterie Hübeling

30. Juni 1920
Die Bubenheimer Flesche wird “Versuchswerk

17. Juni 1920
Sprengstoffe für die Entfestigung

9. Juni 1920
Der deutsche Entfestigungskommissar besucht die Festungen der Rheinlande

6. Mai 1920
Ein kleiner Strategiewechsel

23. April 1920
Die Kategorisierung der Koblenzer Festungswerke durch die I.M.K.K.

15. April 1920
Chefingenieur Bernard A. Miller erläutert die amerikanischen Forderungen

9. April 1920
Eine unerwartete Wendung: Die Amerikaner ordnen die Schleifung der Feste Kaiser Franz an

2./3. März 1920
Die erste alliierte “Besichtigungstour” durch die Koblenzer Festungswerke

11. Februar 1920
Erste Instruktionen der I.M.K.K. zur Entfestigung