
Kurze Sommerpause…

Veste Kaiser Franz | Erbauet unter Friedrich Wilhelm III | In den Jahren 1817 bis 1820

Die Hauptgrabenkaponniere II der Feste Kaiser Alexander, 1920/1922
Die Fundstücke der Woche sind zwei Fotografien von einer der drei Hauptgrabenkaponnieren der Feste Kaiser Alexander auf der Karthause. Diese Fotos wurden 1920 bzw. 1922 von Joseph Ring (1877-1933) angefertigt. Dabei handelt es sich wohl um die beiden bekanntesten Bilder der Entfestigung von Koblenz, von denen ca. 111 Fotografien mit verschiedenen Motiven überliefert sind. Da die Qualität der Fotos nicht an die z.B. im Koblenzer Stadtarchiv aufbewahrten Originalabzüge heranreicht, handelt es sich vermutlich um spätere Kopien der Bilder.

Den vollständigen Artikel finden Sie hier.
Die bisherigen Einträge sind unter der Rubrik Fundstücke zu finden.
Hochwasser in der Kastorpfaffenstraße, um 1925
Das Fundstück der Woche 29/2026 ist eine Fotografie der Kastorpfaffenstraße in Koblenz zur Zeit der französischen Besatzung nach dem Ersten Weltkrieg. Die undatierte Fotografie wird zur Zeit der schweren Hochwasser 1924-1925-1926 aufgenommen worden sein. Sie zeigt den Übergang von der Kastorpfaffenstraße in den Kastorhof, im Hintergrund ist der Kastorbrunnen zu sehen. Von den Gebäuden im Bild ist heute nur noch das Haus Nr. 21 erhalten, alle übrigen wurden im Zweiten Weltkrieg zerstört. In diesem Haus war 1921 das Koblenzer Entfestigungsamt untergebracht.

Den vollständigen Artikel finden Sie hier.
Die bisherigen Einträge sind unter der Rubrik Fundstücke zu finden.

Das Horchheimer Tor, 1888
Das Fundstück der Woche 28/2026 ist eine Fotografie von Koblenz, aufgenommen um/vor 1888. Sie gewährt neben dem üblichen Ansichtskartenmotiv mit Pfaffendorfer Brücke und kurfürstlichem Schloss auch einen Blick auf das Horchheimer Tor, das Teil der Festungs Koblenz und Ehrenbreitstein war. Bei der Fotografie, die in der Serie „Die Rheinlande“ im Verlag v. Römmler & Jonas in Dresden erschienen ist, handelt es sich um einen sogenannten Lichtdruck.

Den vollständigen Artikel finden Sie hier.
Die bisherigen Einträge sind unter der Rubrik Fundstücke zu finden.
In diesem Herbstsemester bieten wir wieder zwei Vorträge an der VHS Koblenz an, die ab sofort online gebucht weden können.

Blick auf das sogenannte Rizzagebirge Ecke Mainzer und Rizzastraße. Verlag Victor Ullmann, Koblenz Nr. 208, undatiert. Sammlung M. Kellermann.

Am Samstag, den 20. Juni 2026, bietet der Verein Feste Kaiser Franz e.V. eine kostenlose Führung durch den Festungspark Kaiser Franz an (bitte beachten: ohne unterirdische Gänge und Kriegs-Pulvermagazin). Treffpunkt und Start ist um 14:00 Uhr an der Auffahrt zum Werkeingang der Feste Kaiser Franz in Koblenz-Lützel, Bodelschwinghstraße/Ecke Mayener Straße. Dauer der Führung ca. 1,5 Stunden. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Aufgrund der größeren Strecke, die bei der Führung zu Fuß im Freien zurückzulegen ist, wird festes Schuhwerk und eventuell Sonnen- oder Regenschutz empfohlen.

Entfestigungspläne der Feste Kaiser Franz, 1920
Die Fundstücke der Woche 24/2026 sind einige Entfestigungspläne der Feste Kaiser Franz von 1920. Die aus den Beständen des Landeshauptarchivs in Koblenz stammenden Pläne können über APERTUS eingesehen und heruntergeladen werden. Urheber der Unterlagen ist das Entfestigungsamt Koblenz, aus deren Aktenbeständen die Pläne entnommen sind (Bestand 578,002 Nr. 4).
Der im Rahmen des 2. Bauabschnitts des Festungsparks Kaiser Franz hergestellte Grabenschnitt ermöglicht einen Vergleich zwischen den Schleifungsplänen des Entfestigungsamts (Bestand 702 Nr. 13937 oder 13938) und der tatsächlichen Ausführung der Entfestigung. Auf den Plänen ist z.B. zu sehen, dass die Grabenwände bis auf Höhe der Grabensohle zerstört werden sollten. Im Foto von 2026 ist allerdings gut zu erkennen, dass die innere Grabenwand nur im oberen Teil gesprengt worden ist (im Bild ist die Mauer mit Gabionen ergänzt). Der untere Teil ist noch im Original erhalten.

Den vollständigen Artikel finden Sie hier.
Die bisherigen Einträge sind unter der Rubrik Fundstücke zu finden.
Der Platz vor dem sanierten Torhaus des Forts Asterstein soll bis Herbst 2026 als „Stadtteilmittelpunkt“ neu gestaltet werden. Für den Festungsforscher interessant sind die Vorarbeiten im Bereich zwischen dem Reduit und dem Torhaus. Hier sollen ca. 40 Meter des ehemaligen Kehlgrabens des Forts Asterstein freigelegt werden. Das Fort wurde in der Zeit von Mai bis September 1927 entfestigt, wobei Teile des Grabens und ein Kriegspulvermagazin am Traditor rechts zerstört worden sind.
Zur Pressemeldung der Stadt Koblenz geht es hier (Archivversion).
