Am 25. Januar 1776 wurde Joseph Görres in Koblenz im Haus Nr. 429 in der Straße „Am Rheintor“(1) (heute Rheinstraße) geboren. Aus Anlass seines 250. Geburtstages bietet das Landesbibliothekszentrum in Koblenz vom 27. Januar bis zum 25. Februar 2026 eine Ausstellung mit dem Titel „Was ich war, war ich immer mit ganzer Seele“ an. Weiterführende Informationen erhalten Sie hier.
Auch der neue Podcast des Stadtarchivs Koblenz beschäftigt sich mit dem Jubiläum. Zu dem Interview mit Dr. Barbara Koelges geht es hier.

Ein weiteres Jubiläum steht dieses Jahr noch an: Vor 100 Jahren, am 15. September 1926, wurde der Grundstein für das Görres-Denkmal in den Rheinanlagen gelegt (mehr Informationen gibt es hier in der Deutschen Wikipedia).
Und zu guter Letzt verbindet Joseph Görres auch mit der Feste Kaiser Franz eine kleine Geschichte: Er war es, der die Entschädigungsverhandlungen um das enteignete Grundstück auf dem Petersberg führte, das seine Frau Katharina von ihrem Vater (mehr Informationen zu Adam von Lassaulxs Gartenhaus gibt es hier im Fundstück der Woche 30/2017) zu 50% geerbt hatte.
Anmerkungen
(1) Siehe Stadtarchiv Koblenz Best. K Nr. 279 (sogenannter Dilbecker-Plan, 1974). Vgl. auch „Ausweisung der in der Stadt Koblenz befindlichen Häuser“, Koblenz [1794], S. 27 (abgerufen hier am 03.02.2026) sowie Roegele, Otto, „Görres, Johann Joseph von (bayerischer Personaladel 1839)“ in: Neue Deutsche Biographie 6 (1964), S. 532-536 (abgerufen hier am 03.02.2026).
Abbildung
„Nach dem Gemälde von Josef Settegast (1838)„, Abb. in: Josef von Görres‘ Ausgewählte Werke und Briefe, herausgegeben mit Einleitung und Anmerkungen versehen von Wilhelm Schellenberg, Erster Band: Ausgewählte Werke (1797-1819), Kempten und München 1911.

