Nun ist es offiziell – am Dienstag, den 3. Mai, findet ab 11.00 Uhr die feierliche Eröffnung des Festungsparks auf der Feste Kaiser Franz statt.

Veste Kaiser Franz | Erbauet unter Friedrich Wilhelm III | In den Jahren 1817 bis 1820
Nun ist es offiziell – am Dienstag, den 3. Mai, findet ab 11.00 Uhr die feierliche Eröffnung des Festungsparks auf der Feste Kaiser Franz statt.

Eine Sickergrube, 30. März 2022
Das Fundstück der Woche 16/2022 hatte es im wahrsten Sinne des Wortes in sich: Es handelt sich um die Sickergrube der Toilettenanlage im Kehlturm (siehe Fundstück der Woche 41/2020), die sich in einem Raum unterhalb der Toilette befand. Die in der Abbildung zu sehende Kasematte ist von außen nicht zugänglich und innen fast bis zum Gewölbeansatz verfüllt.

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Der letzte Akt beginnt
Parallel zum Einzug der ersten (regulären) französischen Besatzungstruppen in Koblenz hob sich an der Feste Kaiser Franz der Vorhang für den letzten Akt der Entfestigung. Im zweiten Entfestigungsabschnitt 1922 wurde zuletzt auch das Kriegspulvermagazin I unter dem Reduitinnenhof unbrauchbar gemacht. Zuvor war vermutlich die hier noch lagernde Sprengmunition anderweitig untergebracht worden, ein Teil wurde womöglich auch für die folgenden Sprengarbeiten genutzt.

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Am 11. April 1922, etwa zeitgleich mit dem Beginn der Entfestigungsarbeiten an der Feste Kaiser Alexander, kamen erste französische Soldaten des 156. Infanterie-Regiments in Koblenz an und besetzten das zuvor von den Amerikanern geräumte Fort Asterstein auf dem rechten Rheinufer. Untergebracht wurden die Soldaten in den Fachwerkkasernen in der Kehle des Festungswerks. Der gesamte Komplex erhielt später den Namen Caserne Jourdan nach dem Revolutionsgeneral und Oberbefehlshaber der Moselarmee bzw. später der Sambre-und Maas-Armee Jean-Baptiste Jourdan.

Einen „Ausflug“ auf die rechte Rheinseite gibt es hier.
Der Beginn der Sprengarbeiten
Am 10. April 1922 fiel der offizielle Startschuss zu den Entfestigungsarbeiten an der Feste Kaiser Alexander, in etwa zu der Zeit, die der Leiter des Koblenzer Entfestigungsamts Eduard Hüger vorausgesagt hatte. Für die Periode der Sprengarbeiten galt für das Festungsgelände ein strenges Zugangsverbot, wie die amerikanische Tageszeitung The Amaroc News am 11. April berichtete.
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Eine Ortsbegehung mit Vertretern der Stadt Koblenz
Am Samstag, den 25. März 1922 berichtete die Koblenzer Volkszeitung über die Bemühungen der Stadt Koblenz um das Gelände der Feste Kaiser Alexander. Die Stadt war, wie bei der Feste Kaiser Franz, auch hier einer unentgeltlichen Übernahme des Festungsgeländes zu Siedlungszwecken interessiert. Dies war unter anderem auf den spürbaren Mangel an Wohnraum zurückzuführen, der sich durch fortwährend neue Beschlagnahmungen durch die Besatzung stetig erhöhte. Zur Erörterung der geplanten Maßnahmen fand am 24. März 1922 eine Ortsbegehung „durch die städtische Verwaltung und die Stadtverordneten, sowie die Presse“ statt, bei der u. a. auch Oberbürgermeister Russell, Stadtbaurat Rogg und Oberstleutnant a. D. Hüger als Vertreter des Koblenzer Entfestigungsamts anwesend waren.
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Mit dem Frühjahr starten auch wieder die Arbeiten an der Feste Kaiser Franz. Während die Firma Kletterknecht das Reduit von Bewuchs befreit hat, arbeitet die Firma Ahnenbau an der Verpressung von Rissen im Mauerwerk. Bereits letztes Jahr wurde der unterirdische Verbindungsgang zwischen der Poterne und dem Reduit mit Schaufel und Schubkarre freigeräumt.
2022 ist für unseren Verein ein Jahr der Jubiläen. Die drei eingangs genannten Daten spielen eine besondere Rolle in der Geschichte der Feste Kaiser Franz und in unserer Vereinsgeschichte. 1822 war das Festungswerk nach ca. sechs Jahren Bauzeit fertig gestellt, 100 Jahre später war die Feste Kaiser Franz mit der Zerstörung des Kriegspulvermagazins unter dem Reduithof entfestigt. Ende Juni 1997 gründete sich unser Verein mit dem Ziel, die Feste Kaiser Franz vor dem weiteren Verfall zu bewahren und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. So können wir dieses Jahr auch auf 25 Jahre Vereinsgeschichte zurückblicken.

Zur Erinnerung an die Zerstörung des Festungswerks in den 1920er-Jahren erscheint daher demnächst eine Sammlung der Beiträge zu 100 Jahren Entfestigung (siehe hier).

